Dienstag, 14. Dezember 2010

Viel...

von Allem: Essen, Arbeit, Termine, Streß,Freude, Spannung...
Ich glaube, es ist bald Weihnachten! Darum möchte ich mich ein Weilchen verabschieden. Ich wünsche allen geneigten Leserinnen und Lesern ein friedliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute!

Samstag, 11. Dezember 2010

Unterwegs zu neuen Ufern

habe ich meine Installation für die Ausstellung genannt. Hier ein paar Eindrücke.

Besonders charmant finde ich ja den uralten Sonnenschirm, den ich im Keller ausgegraben habe. Wahrscheinlich ein Original aus den Fünfzigern. Es hat doch Vorteile, wenn man in einer Familie lebt, in der nichts weggeschmissen wird...

Leider wurde mir gleich nach dem Aufbau ein Schiffchen geklaut. Zwar gab es finanzielle Entschädigung (oder wie nennt man das?) von der Versicherung, aber es ist doch sehr unangenehm, wenn man nicht weiß, wo die "Kinder" geblieben sind.

Jedenfalls habe ich nach der Eröffnung alles wieder abgebaut - schade.

Donnerstag, 4. November 2010

Die Mühen der Ebene

 Die Mühen der Ebene, Mischtechnik,  ca.30 x 40 cm, 2008

Hier mal wieder ein Stück, das ich vor einiger Zeit gemacht habe. Ich habe dabei versucht, verschiedene Techniken miteinander zu kombinieren: Hand- und Maschinenstickerei, Filzen + Nähen.


Hintergedanke war, darzustellen, dass es oft ein langer Weg ist, bis man die Früchte seiner Arbeit genießen kann.

Gute Ideen müssen an  vielen Menschen  vorbei. Da wird abgesegnet, verändert, vielleicht auch verbessert...
Dann wird einsortiert, umsortiert, aussortiert...Außerdem muss auch noch alles, was es sonst noch zu dem Thema zu lesen und zu hören gibt, beachtet werden.
Und dann steht Einem auch noch der innere Schweinehund entgegen! Aber auch wenn der Weg dornig ist: Irgendwas lernt man irgendwie immer!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Warmes für kleine Waschbären

Ein Einteiler mit rückwärtiger Klappe aus
http://www.ottobredesign.com/lehdet_js/2007_4/index.html?fi
Der orangefarbene Sweat ist ein Schätzchen aus der Zeit, als es noch keine Overlockmaschinen gab, (war das Anfang der 80er?) also deutlich älter als die jetzige Besitzerin des Overalls, der nun endlich daraus geworden ist.
Schon tief im Keller vergraben, ist er mir wieder eingefallen als ich eine Postkarte von hier bekommen habe. Ein Besuch dort lohnt sich.
Für die Waschbärchenapplikation auf der Brust habe ich das Motiv der Karte etwas vervollständigt.
Die sprichwörtliche Krönung ist aber die Mütze mit den Öhrchen. (sieht man besser wenn man den Link zur "Ottobre" oben anklickt.). Da die Passform gerade für kleine Kinder sehr gut ist, werde ich davon bestimmt noch mehr machen.



Mittwoch, 6. Oktober 2010

Keine Kleider,

aber doch immerhin ein paar kleine Hemdchen schaukeln da noch in den letzten warmen Sonnenstrahlen. Genäht nach der Zwergenverpackung aus Stoffen vom Stoffmarkt und dem hiesigen Stoffladen.

Mir gefällt besonders das braune Shirt. Ich finde Babys in solchen untypischen Farben sehr apart. Das blaue hat glaube ich die Größe 62/68 und das braune ist 74/80 - beides ganz schön klein!!

Mittwoch, 22. September 2010

Für immer...

habe ich dieses Stück genannt. Aber es spricht eigentlich für sich, finde ich.
Für immer
Mischtechnik, Garn, Wolle, Papier auf Leinen

Einer meiner ersten Versuche, mit der Nähmaschine zu zeichnen, (Die Gesichter im Hintergrund) Damals hatte ich nur mein altes Singermaschinchen und sowas wie ein "Stickfüßchen" war mir gänzlich fremd. Ich habe mir bei diesem Experiment in den Zeigefinger zwischen Nagel und Fleisch (das Nagelbett?) genäht und hing dann buchstäblich an der Nadel. Als ich mich vom ersten Schock erholt hatte, habe ich die Nadel wieder nach oben gedreht und war befreit. Es hat zwar kaum geblutet, aber lange gedauert, bis es wieder verheilt war. Danach war ich erstmal kuriert und habe mir  dann ganz schnell meine neue "Brother" gekauft. 
Aber deswegen heißt das Bild eigentlich nicht "für immer", obwohl ich jetzt immer besonders gut aufpasse, wenn ich freestyle sticke.
Noch ein paar Details:


Die Beiden habe ich aus Filz, Spitzen - und Stoffresten gearbeitet und dann bestickt. Das fertige Teil habe ich hinter den anderen Stoff genäht, damit sich sowas wie ein räumlicher Effekt ergibt. 


Die Rosette ist romanischer Kunst nachempfunden. Die Technik habe ich mal bei der unglaublich kreativen und inspirierenden Susan Lenz gesehen. Ich habe aber mit dicker Wolle auf Filz gestickt und dann mit der Maschine (das war schon die neue!) drüber genäht.

Hier habe ich Papier aufgefilzt und bestickt.



Mittwoch, 18. August 2010

An "Amelie" gibt es kein Vorbei

Und nun ist sie auch bei uns eingezogen. Noch ganz klein, aber ich denke, sie wird auch wachsen. Diese ist aus kuscheligem Baumwollfleece von hier. Nach diesem Schnitt möchte ich eigentlich noch ein paar Kleidchen nähen - mal schauen.

Sonntag, 15. August 2010

Allerlei Schnick-Schnack

mache ich auch gelegentlich. Hier sind es mal ein paar Filzbommel. Die kann Frau schön als Schlüsselanhänger brauchen oder an den Tannenbaum hängen. Aber daran wollen wir jetzt lieber noch nicht denken.

Und dann gab es mal wieder eine Rutsche Armbändchen. Dafür finden sich immer Freundinnen.

Montag, 2. August 2010

Viel zu erzählen

haben sich diese lustigen Witwen. Eine Applikation auf einem Herrentaschentuch aus der Serie "Damals im Altersheim".

Die Knöpfe ringsherum stammen aus den gesammelten Vorräten meiner verstorbenen Schwiegermutter, Natürlich habe ich nicht die ganz besonders kunstvollen Stücke aus Glas, die dort auch zu entdecken waren, genommen. Sondern gewissermaßen die "Alltagsknöpfe", denn das Bild soll auch davon erzählen, was für ein Leben die Frauen früher einmal gehabt haben: Putzen, waschen, kochen, Kinder kriegen und Knöpfe annähen.