Mittwoch, 22. September 2010

Für immer...

habe ich dieses Stück genannt. Aber es spricht eigentlich für sich, finde ich.
Für immer
Mischtechnik, Garn, Wolle, Papier auf Leinen

Einer meiner ersten Versuche, mit der Nähmaschine zu zeichnen, (Die Gesichter im Hintergrund) Damals hatte ich nur mein altes Singermaschinchen und sowas wie ein "Stickfüßchen" war mir gänzlich fremd. Ich habe mir bei diesem Experiment in den Zeigefinger zwischen Nagel und Fleisch (das Nagelbett?) genäht und hing dann buchstäblich an der Nadel. Als ich mich vom ersten Schock erholt hatte, habe ich die Nadel wieder nach oben gedreht und war befreit. Es hat zwar kaum geblutet, aber lange gedauert, bis es wieder verheilt war. Danach war ich erstmal kuriert und habe mir  dann ganz schnell meine neue "Brother" gekauft. 
Aber deswegen heißt das Bild eigentlich nicht "für immer", obwohl ich jetzt immer besonders gut aufpasse, wenn ich freestyle sticke.
Noch ein paar Details:


Die Beiden habe ich aus Filz, Spitzen - und Stoffresten gearbeitet und dann bestickt. Das fertige Teil habe ich hinter den anderen Stoff genäht, damit sich sowas wie ein räumlicher Effekt ergibt. 


Die Rosette ist romanischer Kunst nachempfunden. Die Technik habe ich mal bei der unglaublich kreativen und inspirierenden Susan Lenz gesehen. Ich habe aber mit dicker Wolle auf Filz gestickt und dann mit der Maschine (das war schon die neue!) drüber genäht.

Hier habe ich Papier aufgefilzt und bestickt.