Mittwoch, 17. Oktober 2012

Zum Schluss

wird`s wohl so mit uns werden.


Was bleibt übrig von dem, was uns ausgemacht hat und uns mal wichtig war?  Werden wir damit fertig, dass wir vielleicht irgendwann zu jämmerlichen Figuren im Schlafanzug werden?  Ist das der unabänderliche Lauf der Dinge oder könnte man gegensteuern? Wie, wann, wo?



Wegen des Griffes oben trägt mein Bild den Titel "Ex und hopp" (oder auch "Landrat a.D."). 
Unter dem Griff hab ich einen Text aus einer alten Hedwig-Courths-Mahler-Schmonzette eingearbeitet: "Er war groß und hager. Den Kopf trug er ein wenig vornübergeneigt, sonst hielt er sich aber stramm". 

Der Schattenriss der Figur ist einem - meiner Meinung nach-  klassischen Zeitungsfoto von Ruppert Murdoch nachempfunden.


Witzigerweise hat sich durch das Besticken so etwas wie ein Kopf im Profil ergeben. Das war eigentlich nicht geplant - auf dem oben beschriebenen Zeitungsfoto ist Murdoch von hinten vor einem Fenster stehend zu sehen. 
Das Bild insgesamt soll eine Bühne mit dem sich schließenden Vorhang darstellen.


Untendran hängt der "Orden für besondere Dienste" den ich aus einem Kronkorken der örtlichen Brauerei gebastelt habe.





Kommentare:

  1. Tja. "Er ist nur noch ein Schatten seiner selbst" - wie gut, dass man vorher nicht weiß, was mal mit einem wird.
    Und wieder bin ich begeistert von deinem Bild und den Details. Der Orden - genial. Deine eingenähten Textelemente, der barcode, der Henkel... wunderbar! Auch wenn die Sache selbst alles andere als wunderbar sein dürfte (also das Altsein als Fragment des früheren Selbst).

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  2. ich bin schwer beeindruckt, was Du zauberst

    herzliche Grüße
    Judika

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