Montag, 27. August 2012

Stoffmanipulationen

Bei der Vorbereitung der "Stoffmanipulationen", die Suschna in ihrem Blog sammelt und vorstellt (Vielen Dank dafür!) schwebte mir die ganze Zeit ein ganz bestimmtes Bild vor. Interessant ist für das Thema aber nur der Teil, in dem ich aus einem alten Stoff einen neuen gemacht haben.


Dies war in den 60er Jahren das oft und gern getragene Sommerkleid meiner Mutter: Ärmellos, luftig, mit weitem Rock und großen Taschen. Für uns alle war klar, wenn Mutter dieses Kleid trägt, muss Hochsommer sein. Das ging auch mit einigem Näh- und Flickeinsatz viele Jahre gut, aber irgendwann nahm die Ausbesserei überhand und das gute Stück landete erst in der Flickenkiste und dann bei mir.


Auf diesem Foto kann man es aber nochmal im Einsatz sehen. (Zu der Zeit war ich noch das jüngste Familienmitglied. Ungefähr 1 Jahr später änderte sich das dann und nochmal 5 Jahre später wurde Tochter Nr. 5 geboren.)

An dem Kleid haben mich schon als Kind immer die bunten Kringel, die ich für Seifenblasen gehalten habe, fasziniert. Wahrscheinlich hat das dann auch zu dem Bild geführt, das ich daraus gemacht habe:




Dafür habe ich die Kringel ausgeschnitten, neu angeordnet und auf ein Leinentischdeckchen gefilzt (das Bild habe ich dank Suschnas Hinweis jetzt nochmal heller und größer gemacht + hoffe,  man kann es erkennen) und gezackelt.




Das Thema hat sich dann irgendwie von allein ergeben: Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind nicht vorhanden. Fakt ist aber, dass mein Vater Zeit seines Lebens Alleinherrscher über das Sofa (und ganz wichtig, über die Fernbedienung!) war.

Donnerstag, 9. August 2012

Bevor ich es vergesse

wollte ich schnell noch zeigen, was aus dem kleinen Vögelchen geworden ist:
Seitdem ich vor einigen Jahren meine Lesebrille im Zug vergessen habe, weiß ich die segensreiche Erfindung der Gleitsichtbrille zu schätzen, denn die hat man ja immerzu auf der
Nase und kann sie darum nicht so schnell verlieren. Trotzdem bleibt im Zusammenhang mit Brille immer noch genug, was man (ich) irgendwo verbusseln kann und nun war es mal das Etui. Also musste ein Neues her und da kam dann auch das mit Stoffdruckfarbe gestempelte Vögelchen zum Einsatz.



Für meine Art der Brille finde ich allerdings eine "Hartcoverbox" besser aber zur Aufbewahrung des auch ganz wichtigen und gern vergessenen Putztuches reicht es allemal.


Der größere Vogel, den ich mal als Test gedruckt habe, hat dann noch ein Plätzchen auf dem neuen Waschbeutel bekommen, denn unser Urlaub rückt näher (ganz nah, Hurra!) und auf dem Zeltplatz möchte man ja doch ein bisschen chic zum Zähneputzen schlappen, nicht wahr?


Dass all die Stoffdrucke grün sind, liegt nicht etwa an meiner politischen Gesinnung sondern daran, dass ich mir bisher nur ein einziges Stempelkissen mit Stofffarbe gegönnt habe und das brauchte ich für dieses Kleidchen fürs Enkelkind.



Demnächst will ich aber auch andere Farben versuchen, denn bei Hannafaktur habe ich den Trick dafür gefunden. Danke Hanna!


Dienstag, 7. August 2012

Leben mit Tieren II

Es hat schon lange nichts mehr aus dieser Serie gegeben, darum hier jetzt mal das Bild "We feed the world". Eigentlich müsste der Vogel, der glaube ich eine Schwalbe ist,  ja ein Huhn oder eine Pute sein,  das wäre vielleicht nochmal eine Idee für ein weiteres Bild. So steht der Vogel jetzt für unseren allgemeinen Umgang mit Natur und Umwelt.





Freitag, 3. August 2012

Neue Karten

Weil das letztens mit dem Stempel so gut geklappt hat, hatte ich wieder Lust, mit dieser Technik etwas mehr rumzuprobieren. Dabei ist mir ein kleines Vögelchen auf den Arbeitstisch gehüpft, das nun auf meinen neuen Karten verewigt ist:




Ich habe mir sogar ein neues, schwarzes Stempelkissen spendiert und damit auf verschiedenen Untergründen gestempelt. Die Texte habe ich diesmal überwiegend in der Apotheken-Rundschau gefunden. (Es sollte mal was optimistisches sein...;))































Mein persönlicher Favorit ist dieser hier. Den habe ich auf eine alte arabische Zeitung gedruckt (ich hoffe, man kann den Text nicht entziffern - man weiß ja nie-  aber die Schriftzeichen finde ich so hübsch), dann ausgeschnitten und auf Stoff genäht.








Alles in Allem bin ich mit den Ergebnissen hochzufrieden, weil sie nicht ganz so verspielt sind, wie die Stoffbilder und mir die Möglichkeit geben, auch mal schneller und damit billiger Karten herzustellen.




Der kleine Kollege, der sich hier unten rechts noch dazugemogelt hat, hat auch schon ein Zuhause gefunden - davon das nächste Mal mehr.