Sonntag, 24. Februar 2013

Stoffspielereien im Februar

Gott-sei-Dank!! Das Ende dieses Monats ist nahe und es ist mal wieder "Stoffspielereien-Zeit", heute  gesammelt von Frifis. Dir ganz herzlichen Dank für die Mühe!
Ich hatte ja schon erwähnt, dass es wohl am ewigen Schnee liegt - jedenfalls habe ich keine andere Erklärung dafür, dass in meinen Arbeiten momentan dauernd Winterliches, wie z.B. Schneeflocken auftauchen. Im Gegensatz zur nassen Variante da draußen finde ich alle trockenen Ausformungen davon auch ausgesprochen reizvoll. Ein besonderes Faible habe ich für die gefalteten Exemplare aus Papier, die ich diesen Winter auch gelegentlich zu Postkarten gemacht habe.


 Im Hinterkopf hatte ich aber auch immer noch den Plan, aus dem Flockenmotiv Kissen zu machen - quasi passend zu den weihnachtlichen Tischläufern. ( Ich weiß die Saison ist vorbei, aber hallo? Nach dem Fest ist schließlich vor dem Fest...)
Ich habe wieder die bewährten 3 Lagen übereinandergelegt: Fleecedecke, weißer Batist und ein Stück antikes Leinen mit besonders schöner handgewebter Struktur.
Vielleicht fragt sich jetzt jemand, warum die Stoffe in dieser Reihenfolge angeordnet sind?  Das soll so sein, denn der Plan war, die Schneeflocke als "Ausschneide-Applikation" zu arbeiten, eine Technik, die hier oder hier dankenswerterweise schon öfter beschrieben wurde. Die Schneeflocke habe ich darum mit Hilfe einer bewährten Falttechnik aus einem ca. 30x30cm großen Stück Stickvlies ausgeschnitten und auf die zusammengekettelten Stoffe gebügelt.

Ja, ringsherum, das ist Schnee und darum war nach den Fotos der Stoff auch erstmal nass und ich konnte erst weiterarbeiten, als alles wieder trocken war. Da war es dann auch dunkel und darum gibt es jetzt nur noch ein Foto vom fertigen Kissen.
 Der Rest ist auch schnell erzählt: Ich habe das Stickvliesmotiv mit dunkelgrauem Garn freihand nachgesteppt und dann ausgeschnitten. Ein Vorher-Nachher-Suchspiel gibt es aber noch: Wer findet den Unterschied? Richtig! Es ist der Stern in der Mitte. Da fand ich die weiße Fläche zu groß und habe darum noch den Stern ausgeschnitten.

Die Rückseite ist völlig unspektakulär aus schwarzem Baumwollfeincord o. ä., den ich kürzlich mal irgendwo geschenkt bekommen habe (Leider weiß ich nicht mehr von wem, darum an dieser Stelle ganz vielen Dank an den/die anonymen SpenderIn) und hat einen Reißverschluss.
Schön fände ich eigentlich, mehrere Sterne überlappend - vielleicht auch teilweise als "echte" Applikation auf einem Kissen anzuordnen, aber was soll ich sagen? Ich hatte keine Lust mehr, das muss am Wetter liegen. Obwohl, von drinnen sieht es ganz hübsch aus und wenn man das Haus nicht verlassen muss...


Kommentare:

  1. So angeschnittene Flocken hattest du dochon mal auf einem Läufer, oder? Das hat mir damals schon so gut gefallen.
    Und im Gegensatz zum Rest der Menschheit finde ich Schnee wunderbar. Da ist es wenigstens hell draußen und durch den hier meist leichten Nebel ist das Licht herrlich diffus.

    (Bei mir haben gefaltete und geschnittene Sterne immer 6 Segmente. Du faltest das irgendwie anders. Weniger Lagen lassen sich exakter schneiden.....)

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  2. Willkommen im Club der Revers-Appliziererinnen! Ja, die Kombination von Revers und "normaler" Appli finde ich auch ausprobierenswert.
    LG
    Siebensachen

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  3. Aaah, und wieder so ein hübsches Kissen! Die Negativapplikation gefällt mir sehr. Und auch wenn ich jetzt Frühling möchte - Schneeflocken sind einfach etwas sehr besonderes.
    Und vielleicht ist es ja besonders schön, so ein Kissen gerade im Sommer auf der Couch liegen zu haben, zur mentalen Kühlung :)

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  4. Das macht sich gut, auch mit dem ausgeschnittenen Stern in der Mitte und dem nachgesteppten. Über die Frage ob 6 oder 5 Segmente habe ich auch schon einmal viel nachgedacht. 5 sieht irgendwie besser aus, ist aber nicht so leicht zu falten.

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